Wer steckt eigentlich hinter visionpier?

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Sigrid Rögner, Head of Business Innovation and Ecosystem arbeitet seit vielen Jahren mit Start-ups zusammen leitet den B2B-Marktplatz visionpier.

Seit 2018 ist Sigrid Rögner bei IDS für Kooperationen und die Zusammenarbeit mit Start-ups zuständig. Daraus entstand die Idee für visionpier, einem Onlinemarktplatz für Bildverarbeitungslösungen.

Get to know Sigrid Rögner

„Immer am Netzwerken, offen und interessiert an Neuem, ungeduldig in der Umsetzung“ – so beschreibt Sigrid Rögner sich selbst in ihrem Arbeitsleben. Seit 4 Jahren ist sie als Head of Innovation and Ecosystem bei der IDS Imaging Development Systems GmbH tätig, einem führenden Industriekamerahersteller und Pionier in der industriellen Bildverarbeitung. Mit den Kameras selbst hat die studierte Betriebswirtin allerdings wenig zu tun – sie beschäftigt sich mit den Anwendungen, die sich damit realisieren lassen.

Dafür ist sie nicht nur täglich mit dem Entwicklungsteam der IDS in Kontakt, sondern deutschlandweit mit Start-ups und KMUs aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Bildverarbeitung. Einige davon kennt sie bereits aus ihrer Zeit als Geschäftsführerin des venture forums neckar e.V., bei der sie jahrelang technologieorientierte Start-ups mit Investorinnen und Investoren aus Baden-Württemberg vernetzt hat. Viele weitere lernt sie auf Events und Messen kennen, die sie entweder besucht oder selbst veranstaltet. „Mich begeistern die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz in der Bildverarbeitung, sei es für die Industrie, den Retail, Smart City oder Smart Farming“, so Sigrid Rögner.

Der Marktplatz als Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Während ihrer Zusammenarbeit mit Start-ups hat Sigrid Rögner gelernt, dass diese anfangs oft vor dem gleichen Dilemma stehen: Fehlende Aufträge, aber zu wenig Budget für Marketingaktivitäten. Zeitgleich gingen vermehrt Anfragen im Vertrieb der IDS ein, bei denen nicht nach Komponenten, sondern nach schlüsselfertigen Lösungen für konkrete Probleme gefragt wurde. Oftmals handelt es sich dabei um Unternehmerinnen und Unternehmer, die auf der Suche nach Automatisierungsmöglichkeiten für ihre internen Prozesse sind, aber weder die Zeit noch das Knowhow besitzen, um eigene Lösungen zu realisieren. Im Rahmen eines Intrapreneurship-Workshops wurde eins und eins zusammengezählt und die Idee für visionpier, einem Online-Marktplatz für Bildverarbeitungslösungen, geboren.

Ein laufender Prozess: visionpier wird ständig weiterentwickelt

Nach der Lean-Startup-Methode wurde innerhalb weniger Wochen eine einfache Landingpage entworfen, die im Dezember 2020 mit den ersten Anbietern live ging. Die Testphase zeigte: Die Idee kommt an! Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Marketingbudget zur Verfügung stand, wurden schnell die ersten Anfragen gestellt. Mit dieser Bestätigung wurde das Marktplatzkonzept nochmal neu aufgerollt. Mittlerweile verfügt visionpier über 100 Lösungen von verschiedenen Unternehmen der DACH-Region und kann somit eine Bandbreite an Bildverarbeitungslösungen abdecken.

Inzwischen hat sich eine Einheit um Sigrid Rögner gebildet, die sich Vollzeit mit dem Marktplatz beschäftigt und dabei jederzeit auf das Knowhow und die Ressourcen der IDS zurückgreifen kann. „Wir arbeiten in unserem Team wie ein kleines Start-up, profitieren aber von dem starken Rückenwind der gesamten IDS.“, erklärt Sigrid Rögner. Die Entwicklung von visionpier ist längst nicht abgeschlossen. Es wird ständig an einem verbesserten Nutzungserlebnis für beide Seiten gearbeitet. Auch für 2023 gibt es bereits einige Pläne: Neben neuen Funktionen, weiteren Marketingaktivitäten und dem Community-Ausbau steht noch vieles mehr auf der Agenda.